Bei der KAV-Wahl am 09. November 1997 wurden für die 49 Wahlbezirke jeweils 9 Wahlvorstände (zwei Vorsteher, zwei Schriftführer und fünf Beisitzer) bestellt. Jeder Wahlvorstand hat ein Entgelt von DM 60,- erhalten. Städtische Bedienstete unter den Freiwilligen erhalten zusätzlich einen Tag Dienstbefreiung.

Bei Minimalbesetzung der Wahllokale am Wahlsonntag waren die Beisitzer gerade einmal drei Stunden beschäftigt.

Fragen:

Hätte die Bestellung von drei Beisitzer je Wahlbezirk nicht ausgereicht?

Was rechtfertigt die Ungleichbehandlung von Freiwilligen aus der Bürgerschaft und Freiwilligen aus der Stadtverwaltung bei der Ausübung dieses Wahlehrenamtes?

Was hat die eintägige Dienstbefreiung zusätzlich gekostet?

Wäre es nicht günstiger gewesen z. B. mit einem höheren Entgelt und unter Ansprache weiterer Gruppen wie Arbeitslose, Sozialhilfeempfänger und Rentner eine Lösung ohne Dienstbefreiung zu erreichen?


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