Liebe Leserinnen und Leser des Frankfurter Stadtanzeigers,

 

zum Fest und für das Neue Jahr grüße ich Sie und wünsche Ihnen, Ihren Familien und Freunden alles Gute!

 

Ein Höhepunkt dieses Jahres war die Fussball-Weltmeisterschaft. Auch in Frankfurt waren wir dabei mittendrin. Alle Welt war zu Gast bei uns und hat sich sichtlich wohl gefühlt. Die Leistung unserer Mannschaft war weltmeisterlich, das Zuschauen hat viel Freude bereitet. Die Organisation der Spiele und das Drumherum war perfekt.

Da fragt man sich natürlich, warum andere Bereiche des öffentlichen Lebens nicht so perfekt ablaufen. Für 2007 stehen sogar noch weitere Hiobsbotschaften an: eine deutliche Mehrwertsteuererhöhung auf einen Schlag, damit verbundene Preis- und Mietsteigerungen, starke Veränderungen des hochwertigen Gesundheitswesens und düstere Aussichten auf dem Arbeitsmarkt.

Leider wecken manche Politiker unerfüllbare Erwartungen in den Staat. Der allumsorgende Staat der Vergangenheit ist nicht mehr zu finanzieren. Unsere Zukunft liegt in dem Gemeinwesen, dass sich im Konsens Prioritäten setzt und dem Individuum die Freiräume lässt, für sich selbst zu entscheiden und zu sorgen, z.B. bei der Altersvorsorge, im Gesundheitswesen, bei den Steuern oder in der Selbständigkeit. Ein jeder kann in der Regel passender für sich selbst entscheiden und individuelle Lösungen sind nun mal überlegener als das über den Kamm scheren.

Trotz alle dem, verlieren wir auch nächstes Jahr nicht den Mut! Lassen Sie uns weiterhin die Probleme und Aufgaben gemeinsam anpacken. Wegschauen hat noch nie Probleme gelöst. Auf die Bürger kommt es an! Ihnen wünsche ich die erforderliche Hoffnung, den Mut und die Ausdauer für ein gesundes und erfolgreiches 2007.

 

Ihnen allen Gottes Segen

für ein friedvolles und gesundes Jahr 2007!

 

Yanki Pürsün

Stadtverordneter (FDP)