Wahl

Der Stimmenfang beginnt

Die Zeit drängt. Jetzt muss alles Schlag auf Schlag gehen. Die Benachrichtigungen sind unterwegs. Die Briefwahl kann kommen.
VON MATTHIAS ARNING

Wahl in Hessen
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Wahl in Hessen
Die Zeit drängt. Zwar vermitteln Kreiswahlleiterin Regina Fehler und der städtische Projektleiter Hans-Joachim Grochocki am Freitagmorgen nach dem Zusammentreffen des Kreiswahlausschusses noch nicht den Eindruck, von einer gewissen Hektik ob des nahenden Wahltermins getrieben zu sein. Doch außer Frage steht: Das muss jetzt alles Schlag auf Schlag gehen. Und deshalb hat man am Freitag die Wahlvorschläge überprüft, die Kandidaten ausnahmslos zugelassen und die Termine abgesteckt.

Jetzt könne man am Montag mit der Briefwahl beginnen. Die Wahlbenachrichtigungen seien bereits unterwegs. Sind sie mit einem Rollstuhl gekennzeichnet, ist das Wahllokal für Behinderte gut zu erreichen. Das treffe mittlerweile auf 80 Prozent der Stellen für die Stimmabgabe zu.

Wer allerdings von der Stadt bis zum Sonntag, 28. Dezember nichts hört, also keine Wahlbenachrichtigung bekommen hat, aber überzeugt ist, wahlberechtigt zu sein, möge sich um eine Einsicht in die Wählerverzeichnisse bemühen. Diese Listen liegen im Bürgeramt Zeil 3 und in der Höchster Verwaltungsstelle an der Bolongarostraße 109 aus. Selbst noch am 31. Dezember ist zumindest die Zeil 3 zwischen 8 und 12 Uhr geöffnet. Bei diesen Stellen lassen sich auch die Unterlagen für die Briefwahl anfordern.

Zu den Vorbereitungen der zuletzt etwa 600 000 Euro in Anspruch nehmenden Landtagswahl gehört die Suche nach Wahlhelfern. Gebracht würden 4500 in 450 Wahllokalen. Für diese ehrenamtliche Tätigkeit gebe es für den Wahltag bis zu 35 Euro.

In den sechs in ihren Konturen erhaltenen Wahlkreisen ließ der Ausschuss am Freitag 44 Kandidaten zu. Und so treten im Wahlkreis 34 Alfons Gerling (CDU), Roger Podstatny (SPD), Hans-Christian Mick (FDP), Martina Feldmyer (Grüne), Dominike Pauli (Linke), die "Republikanerin" Brigitte Zimmitsch und Carlo Spengler von der rechtsextremen NPD gegeneinander an. Im Wahlkreis 35 sind das: Ulrich Caspar (CDU), Gernot Grumbach (SPD), Rolf Würz, (FDP), Manuel Stock (Grüne), Peter Gärtner (Linke), Rosemarie Lämmer (Republikaner) und Edna Windecker (NPD).

Im Wahlkreis 36 bemühen sich Ralf-Norbert Bartelt (CDU), Turgut Yüksel (SPD), Nicola Beer (FDP), Enathia Trianafillidou (Grüne), Achim Ritter (Linke), Matthias Ottmar (Republikaner), Anette Regner (NPD) und Rainer Apel (BüSo) um ein Mandat. Im Wahlkreis 37 sind das: Michael Boddenberg (CDU), Petra Tursky-Hartmann (SPD), Yanki Pürsün (FDP), Dieter Hooge (Linke), Michael Münch (Republikaner), Christian Müller (NPD) und der unabhängige Wolf-Reiner Ruppert. Bettina Wiesmann geht im Wahlkreis 38 für die CDU ins Rennen. Gegen Michael Paris (SPD), Stefan von Wangenheim (FDP), Marcus Bocklet (Grüne), Ulrich Wilken (Linke), Luise Straka (Republikaner) und Klaus Fommen (BüSo). Im Wahlkreis 39 versuchen sich Gudrun Osterburg (CDU), Andrea Ypsilanti (SPD), Thilo Müller (FDP), Helmut Ulshöfer (Grüne), Janine Wißler (Linke), Michael Langer (Republikaner) und Jörg Krebs (NPD).

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Dokument erstellt am 19.12.2008 um 17:56:01 Uhr
Letzte Änderung am 19.12.2008 um 20:50:18 Uhr
Erscheinungsdatum 20.12.2008

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