FDP-Wahlkampagne

Früh am Start

Die Frankfurter FDP hat sich bereits in den Landtagswahlkampf geworfen, als habe sie seit Monaten auf nichts anderes gewartet. Von Dezember an wird an Infoständen und mit Veranstaltungen geworben - "die Würde der Weihnachtszeit wird aber selbstverständlich beachtet", sagt der stellvertretende Kreisvorsitzende und Sicherheitsdezernent Volker Stein. Auch die sechs Direktkandidaten der FDP stehen - gewissermaßen - schon fest.

Es treten dieselben an wie beim letzten Mal, Konkurrenz hat sich beim Vorstand nicht gemeldet, die offizielle Nominierung ist aber erst in der nächsten Woche. Vom Juli-Chef Hans-Christian Mick (Frankfurter Westen, Wahlkreis 34) über die Landtagsabgeordnete Nicola Beer (Innenstadt, 36) bis zum Stadtverordneten Yanki Pürsün (Süden, 37) sind alle wieder am Start. Inoffizielle Spitzenkandidatin ist Nicola Beer, deren Konterfei beim letzten Mal vornehmlich die Wahlplakate zierte und diesmal zieren wird. Die 38-Jährige wird, so lautet die Zusage, mit einem sicheren Landeslistenplatz versorgt. Die Entscheidung fällt am 13. Dezember. Auf "Positivwerbung" hat sich die FDP zudem geeinigt. Die "Standhaftigkeit" und "Aufrichtigkeit" der Freien Demokraten soll die zentrale Aussage sein. Den "Schalmeien-Klängen" für Verbindungen mit Rot-Grün habe man tapfer widerstanden.

35 000 Euro lässt sich die FDP die Kampagne in Frankfurt kosten. Auch das ist bereits festgelegt. Ebenso wie der "attraktive Hauptredner" für den FDP-Neujahrsempfang: Parteichef Guido Westerwelle soll sprechen und möglichst Massen fürs erhoffte zweistellige Ergebnis begeistern. Für 10,8 Prozent Stimmenanteil hatte es am 27. Januar 2008 gereicht. ox

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Dokument erstellt am 21.11.2008 um 00:08:02 Uhr
Letzte Änderung am 21.11.2008 um 08:26:39 Uhr
Erscheinungsdatum 21.11.2008 | Ausgabe: R2NO | Seite: 5

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