Aus dem Römer

Moratorium für Hauptschulen

Im Rahmen eines Moratoriums soll die Zukunft der fünf Hauptschulen beraten werden, denen nach den Sommerferien keine Fünftklässler mehr zugewiesen werden. Diese Forderung kommt von der Bildungsgewerkschaft GEW. Angehört werden sollen dabei Lehrer, Schüler und Eltern der betroffenen Schulen, die GEW sowie der Gesamtpersonalrat der Lehrer. Zur Begründung führt die GEW an, es gehe darum, Schnellschüsse zu vermeiden und "integrative Lösungen" für die Hauptschüler zu entwickeln.

Mehr Werbungfürs Ehrenamt

Mehr Werbung fürs Ehrenamt, wünscht sich der FDP-Stadtverordnete Yanki Pürsün. Dafür solle der Magistrat sorgen, indem er in die "Willkommensmappe" der Stadt für Zugezogene und neu Eingebürgerte gleich für diverse Möglichkeiten des Ehrenamtes in Frankfurt werbe. In einer Stadt, die einen so großen Austausch bei ihren Bürgern habe, sei das dringend notwendig.

SPD will Ausnahmen vom Rauchverbot

Die Frankfurter SPD entdeckt ihr Herz für Kneipenwirte. Rauchen soll in so genannten inhabergeführten Einraumkneipen wieder erlaubt werden. Das hat der Beirat des Unterbezirks am Montagabend beschlossen. Eine entsprechende Forderung geht nun an die SPD-Fraktion im Landtag. Die Regelung soll für Kneipen gelten, in denen nur der Wirt ohne weitere Mitarbeiter die Gäste bedient. Die SPD argumentiert, diese Wirte seien durch das Rauchverbot in Gaststätten in ihrer Existenz bedroht.



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Dokument erstellt am 20.05.2008 um 21:52:02 Uhr
Erscheinungsdatum 21.05.2008