30.04.2005
FDP: „Ramschmarkt“ nicht vor den Museen
Frankfurt. Der FDP-Stadtverordnete Yanki Pürsün unterstützt den Vorschlag der Museumsdirektoren, den Flohmarkt vom Mainufer in die Ostparkstraße zu verlegen. Er sei sich bewusst, erklärte Pürsün gestern, dass das Geschäft mit billigen Neuwaren und Kleidungsstücken aus der Altkleidersammlung für viele Menschen in Frankfurt eine Bedarfslücke decke, aber der «Ramschmarkt» mit all seinen unerfreulichen Nebenerscheinungen gehöre «nicht vor die schönsten Museen der Stadt».

Er wehre sich dagegen, den Flohmarkt am Main «zum Demonstrationsobjekt für multikulturelle Sozialromantik aufzuwerten», sagte der FDP-Politiker. Nicht der Standort locke die Altwarenkunden an den Main, sondern das Angebot. Das bedeute, dass man dieses Warensegment auch anderswo in Frankfurt anbieten könne. Die Liberalen forderten daher schon seit langem, in Sachsenhausen nur noch den Handel mit echtem Trödel, Schmuck, Büchern und Antiquitäten zuzulassen. (jge)