27.08.2005
AUS DEM RÖMER
Wo bleibt Rheins Brief?

Frankfurt. Dietrich Koska, Büroleiter von Kulturdezernent Hans-Bernhard Nordhoff (SPD), hat den CDU-Landtagsabgeordneten Boris Rhein gebeten, ihm eine «Zweitschrift» des Briefes zu senden, in dem er, Rhein, den Stadtrat aufgefordert habe, ein Konzept für die regionale Kulturzusammenarbeit vorzulegen. Offenbar sei das Schreiben «auf dem Postwege verloren gegangen», schrieb Koska. Rhein hatte öffentlich erklärt, er habe Nordhoff aufgefordert, ein Kulturkonzept für die Region zu erarbeiten. (jge)

Pürsün gegen Herbizide

Frankfurt. Der FDP-Stadtverordnete Yanki Pürsün setzt sich für den Verzicht auf Herbizide bei der Unkrautbekämpfung auf Sportplätzen ein. Er verwies darauf, dass das Sportamt das Unkrautvernichtungsmittel «Roundup Ultra» verwende. Der Hersteller empfehle, «jeden unnötigen Kontakt mit dem Mittel zu vermeiden». In einer Anfrage an den Magistrat will Pürsün unter anderem wissen, warum das Amt nicht alternative Unkrautbekämpfungsmöglichkeiten in Betracht zog und warum es 1200 Liter des Herbizids ausschreibe, wenn dies ausreiche, eine Fläche von 400 Hektar zu bearbeiten. (jge)

Ehrung am Feiertag

Frankfurt. Die Römerplaketten, mit denen ehrenamtliches Engagement für die Stadt gewürdigt wird, sollen künftig regelmäßig am 3. Oktober, dem «Tag der Deutschen Einheit», überreicht werden. Dies fordert die BFF-Fraktion. Mit einem festen Termin an einem besonderen Tag würde die Auszeichnung ebenso aufgewertet wie der Nationalfeiertag. Begrüßt würde auch, ebenfalls an diesem Tag die Einbürgerungsfeier zu veranstalten. Die SPD-Fraktion im Ortsbeirat 1 (Innenstadt) hatte ebenfalls den Antrag gestellt, die Römerplaketten am 3. Oktober zu vergeben, aber dafür keine Mehrheit erhalten. (jge)