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07.02.2013

100 Prozent für Hans-Christian Mick

Große Einmütigkeit bei der Frankfurter FDP: Während es bei der Nominierung der Bundestagskandidaten noch Rangeleien zwischen den Abgeordneten Christoph Schnurr und Hans-Joachim Otto gab, störte bei der Aufstellung der Landtagskandidaten gestern Abend nichts die Harmonie. Die sechs Direktkandidaten für die Frankfurter Wahlkreise wurden mit deutlichen Mehrheiten gewählt.

Das beste Ergebnis erzielte der amtierende Abgeordnete Hans-Christian Mick: Der Junge Liberale bekam im Wahlkreis 34 (Westen) 100 Prozent der abgegebenen Stimmen. Es folgte der frühere Stadtverordnete Yanki Pürsün im Wahlkreis 37 (Süden) mit 96 Prozent der Stimmen. Knapp dahinter lag das Ergebnis von Kultusministerin Nicola Beer, die mit 95 Prozent der Stimmen zur Direktkandidatin im Wahlkreis 36 (Mitte) gekürt wurde. Im Wahlkreis 38 (Bornheim, Nordend, Ostend) tritt der Bornheimer Ortsbeirat Stefan Schanz an. Er bekam 92 Prozent der abgegebenen Stimmen, ebenso wie Thorsten Lieb, der im Wahlkreis 39 (Nordosten) nominiert wurde. 91 Prozent Zustimmung erzielte Rolf Würz, der im Wahlkreis 35 (Nordwesten) für die Liberalen um das Direktmandat kämpft.

Da bisher kein FDP-Kandidat direkt gewählt worden ist, dürfte die Aufstellung der Landesliste interessanter sein. Es gilt als sicher, dass Nicola Beer als Frankfurter Spitzenkandidatin wieder einen vorderen Listenplatz erhält. mu