Drucken Drucken Fenster schließen Fenster schließen
29.03.2011

Der Ärger mit der neuen Ampel zieht sich hin

Zumindest für kurze Zeit gehörte der Ärger über die neu installierte Ampel am Niederräder Ufer der Vergangenheit an. Nachdem sich Anwohner und Politiker gleichermaßen über die unsinnige Schaltung der Fußgängerampel an der neuen Niederräder Feuerwehrwache beschwert hatten, schufen die Techniker der Firma Siemens Abhilfe. Doch die hielt nicht gerade lange, wie sich herausgestellt hat. Vergangene Woche beobachtete der Stadtverordnete Yanki Pürsün (FDP) wie ein Siemens-Fahrzeug mit Münchner Kennzeichen an der Ampel hielt. Es wurde gemacht und getan. Für ein zwei Tage fiel die Ampel aus, funktionierte wieder – und ist nun schon wieder defekt. Ganz schön peinlich für den Konzern, der auf seiner Website prahlt: «Innovative Technik und umfassendes Know-how» zu besitzen.

Genervt waren Autofahrer, die an der Lichtanlage auch dann halten mussten, wenn weit und breit kein Fußgänger zu sehen war (wir berichteten). Die Zeitschaltung, so hieß es aus dem Straßenverkehrsamt, sei eine Übergangslösung, bis Siemens eine neue Software installiert hat. Doch das zog sich hin. Nur ein oder zwei Techniker seien derzeit mit der neuen Software vertraut. Unter umfassendem Know-how versteht man normalerweise etwas anderes. Das Nachsehen haben die Niederräder. ges