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22.01.2011

Integrationspolitik als Vorbild

Es hat sich wieder gezeigt, dass wir bei der offenen Jugendarbeit besser überprüfen müssen, wie effizient die Fördermittel verwendet werden», kommentierte Yanki Pürsün, sozialpolitischer Sprecher der FDP-Römerfraktion, eine entsprechende Diskussion im Ortsbeirat 4. Wie berichtet, sollten Mitarbeiter des städtischen Jugendamtes in der Sitzung des Stadtparlamentes berichten, wie es im Quartier um die offene Jugendarbeit bestellt ist. Die Ausführungen waren aber nicht aussagekräftig, kritisierten die Mitglieder des Gremiums.

Pürsün hält aber eine systematische Evaluation der durchgeführten Maßnahmen und Projekte für unerlässlich. Nur so könne sichergestellt werden, dass die Mittel effizient verwendet werden. «Wichtig ist dabei nicht nur, wie viele Jugendliche die Angebote wahrnehmen, sondern auch wie sich die Qualität der Projekte darstellt.»

Für Stefan von Wangenheim, Mitglied des Sozialausschusses und integrationspolitischer Sprecher der Fraktion, ist der in der Integrationspolitik eingeschlagenen Weg ein Vorbild. «Hier hat sich die Stadt mit dem verabschiedeten Integrationskonzept vorgenommen, bestimmte Ziele zu definieren und anhand geeigneter Indikatoren regelmäßig zu überprüfen, inwieweit die jeweiligen Ziele erreicht werden konnten und wo Prioritäten anders zu setzen sind.» Diesen Weg gelte es auch bei der offenen Jugendarbeit einzuschlagen. red