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11.09.2009

Aus der Fragestunde: Einbürgerungstest fällt leicht

Frankfurt. Zuwanderer nach Frankfurt sind beim Einbürgerungstest besonders erfolgreich. 99,4 Prozent bestehen in der Mainmetropole den Test, bundesweit sind es 99 Prozent. An der Frankfurter Volkshochschule nahmen von September 2008 bis Juni dieses Jahres 1756 Einbürgerungswillige an dem Test teil, 1746 bestanden ihn. Diese Zahlen nannte Sozialstadträtin Daniela Birkenfeld (CDU) auf eine Frage des Stadtverordneten Hans-Günther Müller von den Freien Wählern. In der Regel studieren die Bewerber den Fragenkatalog selbstständig, es werden aber auch Einbürgerungskurse angeboten. Birkenfeld erläuterte auch, dass der Test im Rahmen des Einbürgerungsverfahrens von einem Teil der Bewerber befürwortet wird, diejenigen jedoch, die schon seit vielen Jahren in Deutschland leben und als voll integriert gelten können, empfänden ihn als unangemessen.

150 Bäume fielen



Innerhalb des Grüngürtels wurden in den beiden zwei Jahren 150 Straßen- und Parkbäume entlang des Alleenrings gefällt. Alle gefällten Bäume wurden aber ersetzt. Das sagte Stadtrat Lutz Sikorski (Grüne) auf eine Frage von Carmen Thiele (Linke).

Unterführung wird breiter



Die Unterführung am Rödelheimer Bahnhof wird für Fußgänger sicherer. Das erklärte Sikorski auf eine Frage von Michael Langer (Republikaner). Der Bahnhof sei für Fußgänger riskant, weil Radler trotz Verbots mit hoher Geschwindigkeit durch die enge Unterführung führen. Nicht mehr lange. Denn der Umbau des Bahnhofs hat begonnen, der Tunnel wird breiter und mit Aufzügen versehen.

Millionen gegen Gestank



Nur zwei Personen haben sich in diesem Jahr über den Geruch der Frankfurter Kläranlage in Niederrad beschwert. Damit relativierte Baudezernent Edwin Schwarz (CDU) eine Frage der FDP. Die feine Nase von Yanki Pürsün (vertreten durch Elke Tafel-Stein) wollte bemerkt haben, dass die Geruchsbelästigung wieder zugenommen hat. Besonders geruchsintensive Anlagen würden abgedeckt, die Abluft gereinigt, versicherte Schwarz. «Alles entspricht dem Stand der Technik.» Aber: Die geruchslose Abwasserreinigung gibt’s nicht. 11,5 Millionen Euro sind zur Bekämpfung unerwünschter Düfte vorgesehen, wenn’s danach noch stinkt, weitere 15 Millionen Euro. tre


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