05.07.2005
Pürsün unterstützt Schülervertreter
Frankfurt. Die FDP-Fraktion lehnt eine Beschneidung der Rechte von Schülervertretungen ab. Der Stadtverordnete Yanki Pürsün kritisierte gestern einen noch nicht veröffentlichten Erlass des hessischen Kultusministeriums, der vorsieht, das Klassensprecher künftig den Klassenlehrer um Genehmigung von Schülervertretungsstunden bitten müssen. Auch müsse der Klassenlehrer künftig in solchen Stunden anwesend sein. Außerdem sollen Schülervertretungen statt des bisherigen Antragsrechts an die Schulkonferenz nur noch ein Vorschlagsrecht haben.

Er könne es «nur bedauern», dass die CDU-Landesregierung demokratische Rechte abschaffen wolle, sagte Pürsün, selbst ehemaliger Schulsprecher. In Zeiten, in denen sich Politikverdrossenheit breit mache, sei die Einschränkung des demokratischen Spielraums in den Schulen das falsche Signal.