03.09.2005
Liberaler sagt Danke mit einem Apfelbaum
Eckenheim. Symbolisch für die gute Zusammenarbeit zwischen Kommunalpolitikern und Kleingärtnern pflanzte FDP-Stadtverordneter Yanki Pürsün ein Apfelbäumchen bei der Stadtgruppe der Kleingärtner in der Feldscheidenstraße. Zusammen mit Gerwald Scholle und dessen Sohn Andreas von der Stadtgruppe Frankfurt wurde ein Mutsu-Bäumchen, eine Containerpflanze, die mit einem Nährstoffpäckchen ausgestattet ist, gepflanzt. Damit erfüllte der umweltpolitische Sprecher der FDP-Stadtverordnetenfraktion Pürsün ein Versprechen. «Das Engagement der Kleingärtner ist wichtig für die Lebensqualität der Großstädter und für die Umwelt», sagt der Luftverkehrskaufmann, dessen Eltern sich in Niederrad als Kleingärtner betätigen.

Die CDU-Fraktion im Römer pflanzte bereits im April ein Birnbäumchen. Diese Aktionen dokumentieren nach Ansicht von Gerwald Scholle die gute Zusammenarbeit zwischen der Stadtverordnetenversammlung und den Kleingärtnern. Deren Mitglieder wirkten auch in Senioren-Gärten, übernähmen Beratung und Verantwortung auch für Mobilitätsbehinderte auf der ihnen zur Verfügung stehenden Fläche von insgesamt 650 Hektar.

Inzwischen hätten auch viele Familien das Paradies in der Großstadt für sich entdeckt. Auch die Besuche von Kindergärten seien Beleg für die wachsende Akzeptanz und Würdigung der Arbeit der Gärtner in ihren Parzellen.

Der 28-jährige Andreas Scholle, Leiter der Geschäftsstelle der Stadtgruppe, hat in seinem Eschersheimer Kleingarten bereits sieben Kröten als Gast in seinem Teich. «Wir leisten auch einen unverzichtbaren Beitrag für den Vogelschutz», fügt sein Vater hinzu. (glo)