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Regionalnachrichten

Blitzschnell kamen Schwellen

FDP-Politiker erinnerte an vergessenes „Versprechen“

Von Jochen Golle

Niederrad (jogo).

Bereits am 30.November 2007 hatte der Ortsbeirat 5 - per „Anregung“ „OM 1855“ vom Magistrat den Einbau von drei „Stolperschwellen“ im Wohngebiet „Im Mainfeld“, in Höhe des Kreuzungsbereiches der Sackgasse mit dem Übergang zur Siedlung und dem gerade auf dem Spielplatzgelände entstehenden Jugendhauses, gefordert. Die Straße sei die Hauptverbindung zwischen der Tiefgarage zu den Wohnhäusern und dem Spielplatz bzw. zum neuen Jugendhaus. Straße und Übergänge werden von Kindern und Jugendlichen aller Altersstufen genutzt.

Probate Tempobremse und Anwohner-Lärmschutz

Es bestünde eingeschränkte Sicht der Fußgänger/Kinder durch parkende Autos. Zur Gefährdung der Kinder käme die Lärmbelästigung der Anwohner durch zu schnell fahrende Autos (Raser) hinzu. Anlässlich einer Ortsbegehung kamen die Stadtteilpolitiker/Innen einvernehmlich zum Ergebnis, dass die Gefährdung mit der oben erwähnten Maßnahme wirksam reduziert werden kann. Die drei „Tempobremsen“ sollten so angebracht werden, dass dieser Maßnahme keine zusätzlichen Parkplätze zum Opfer fallen.

Schneller Zusage folgte langzeitiges „Vergessen“

Ungewöhnlich schnell erhielten die Ortsbeiräte positive Post aus dem Römer. Bereits am 21. Januar 2008 wurde der Anregung des Stadtteilparlaments entsprochen und deren Umsetzung für April 2008 angekündigt.

Politiker Pürsün erinnerte, Stadtanzeiger prüfte nach

Als bis Ende Juni die Baumaßnahme immer noch nicht erfolgt war, wandte sich Niederrads FDP-Stadtverordneter Yanki Pürsün am 27. Juni an die Stadtverwaltung und informierte den Frankfurter Stadtanzeiger am 2. Juli um 10.53 Uhr per Email über seine „Erinnerung“. „Ich habe diesbezüglich beim Amt für Straßenbau nachgefragt, und dabei kam heraus, dass die Verwaltung ihr Versprechen vergessen hatte. Es wird nun alsbald nachgeholt“, lautete der Info-Text des stets nahe am Stadtteil und eng mit unserer Zeitung zusammen arbeitenden FDP-Politikers. Auf Nachfrage unserer Redaktion am Mittag des 2. Juli, erhielten wir die Information, dass die „Schwellen“ noch am gleichen Tage installiert würden.

„Entscheider“ hielten Wort

Die „Entscheider“ im Amt für Straßenbau hielten diesmal Wort, wie das am 2. Juli um 17.53 Uhr von unserer Fotografin Moni Pfaff „geschossene“ Foto zu diesem Artikel zeigt.

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